Wie Kopp zu seinem Namen kam
Scheidchen, Büscheich, Rom, Kopp - die Dörfer der Eifel warten mit zahllosen Namen auf, die zu Spekulationen über deren Herkunft einladen. Eines davon ist Kopp. Wie der Ortsname entstanden sein könnte, erklären mehrere Theorien.
Kopp. "Kopp, das klingt so wie Kopf auf Platt. Vielleicht haben die Leute früher den Berg, also die Kuppe hier, mit einem Kopf verglichen", vermutet Johann Stellmess. Er sei nicht aus Kopp, nur zugezogen, aber diese Geschichte kennen die meisten Kopper. Auch wenn sie ein bisschen weit hergeholt klingt, ist die Idee gar nicht so abwegig. Ortsbürgermeister Klaus Breuer erklärt: "Früher haben in der Region zwischen Wallersheim und Birresborn, in der Kopp liegt, Köhler gelebt. Wenn dann der aus Kopp dem anderen beschreiben wollte, wo er wohnt, hat er einfach gesagt ,Ich wohn da auf'm Kopp' - also auf der Kuppe."
Und wirklich - von Wallersheim aus fährt man nach Kopp den Berg hinauf, nach Birresborn geht es bergab. Der 300-Seelen-Ort liegt auf einem Vorsprung im Hang zwischen den beiden Dörfern. Wenn man ihn sich von der Ferne aus ansieht, könnte man ihn wirklich für eine Kuppe, einen Kopp, halten.
Die zweite Theorie fasst Breuers Amtsvorgänger Hubert Meyer zusammen. Sie geht von einem lateinischen Ursprung aus. "Cuppa" heißt Becher, das altfranzösische "cope" und das altenglische "cop" bedeuten "Gipfel" - beide vom Wortursprung ausgehenden Deutungen gehen, wie auch die Geschichte der Köhler (siehe Extra), von der geografischen Lage des Ortes aus. Ein Hügel im Hang, ein kleiner Vorsprung. So passt sowohl das Bild des Bechers, in den man hinuntersteigt, als auch das des Gipfels, den man erklimmen muss, um nach Kopp zu kommen.
Hubert Meyer hat die Ortschronik erarbeitet, die auf der Homepage www.kopp-eifel.de zu finden ist. Dafür hat er in Archiven in Koblenz, Trier und Mainz recherchiert. "Zur Herkunft unseres Ortsnamens war nichts Eindeutiges zu finden", sagt Meyer. "Es gibt nur viele Spekulationen." Die Eifilia illustrata, die uralte Eifelchronik, schlägt eine weitere Erklärung vor: "Kopp" könnte von den Felsen abgeleitet sein, die den Ort umgeben. "Am wahrscheinlichsten ist aber die etymologische Ableitung des Ortsnamens", meint der ehemalige Ortsbürgermeister. Da die Archive nichts hergeben, wird der Name sein Geheimnis wahren. Es darf also weiter spekuliert werden.
"Köhler" stellen aus Holz Holzkohle her. Der Beruf ist in Deutschland nahezu ausgestorben. Der zugehörige Handwerksbetrieb nennt sich Köhlerei. (as)
Und wirklich - von Wallersheim aus fährt man nach Kopp den Berg hinauf, nach Birresborn geht es bergab. Der 300-Seelen-Ort liegt auf einem Vorsprung im Hang zwischen den beiden Dörfern. Wenn man ihn sich von der Ferne aus ansieht, könnte man ihn wirklich für eine Kuppe, einen Kopp, halten.
Die zweite Theorie fasst Breuers Amtsvorgänger Hubert Meyer zusammen. Sie geht von einem lateinischen Ursprung aus. "Cuppa" heißt Becher, das altfranzösische "cope" und das altenglische "cop" bedeuten "Gipfel" - beide vom Wortursprung ausgehenden Deutungen gehen, wie auch die Geschichte der Köhler (siehe Extra), von der geografischen Lage des Ortes aus. Ein Hügel im Hang, ein kleiner Vorsprung. So passt sowohl das Bild des Bechers, in den man hinuntersteigt, als auch das des Gipfels, den man erklimmen muss, um nach Kopp zu kommen.
Hubert Meyer hat die Ortschronik erarbeitet, die auf der Homepage www.kopp-eifel.de zu finden ist. Dafür hat er in Archiven in Koblenz, Trier und Mainz recherchiert. "Zur Herkunft unseres Ortsnamens war nichts Eindeutiges zu finden", sagt Meyer. "Es gibt nur viele Spekulationen." Die Eifilia illustrata, die uralte Eifelchronik, schlägt eine weitere Erklärung vor: "Kopp" könnte von den Felsen abgeleitet sein, die den Ort umgeben. "Am wahrscheinlichsten ist aber die etymologische Ableitung des Ortsnamens", meint der ehemalige Ortsbürgermeister. Da die Archive nichts hergeben, wird der Name sein Geheimnis wahren. Es darf also weiter spekuliert werden.
"Köhler" stellen aus Holz Holzkohle her. Der Beruf ist in Deutschland nahezu ausgestorben. Der zugehörige Handwerksbetrieb nennt sich Köhlerei. (as)
Quelle: Mirjam Eiswirth www.volksfreund.de

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